Fortschritte trotz schwieriger Zeiten

Fortschritte trotz schwieriger Zeiten

Was 2025 in Berlin für Inklusion erreicht wurde – und warum das für 2026 zählt

2025 war anstrengend – aber nicht nur Krise: In Berlin sind Bühnen, Museen, Verkehr und Medien spürbar barrierefreier geworden, oft erkämpft von Aktivist:innen, Verbänden und von Betroffenen vor Gericht. Gleichzeitig zwingt das neue Barrierefreiheitsstärkungsgesetz Unternehmen endlich dazu, ihre digitalen Angebote zugänglich zu machen – auch wenn Tests zeigen, dass beispielsweise viele Online-Shops noch meilenweit hinterherhinken. Dieser Beitrag nimmt dich mit zu den wichtigsten Fortschritten, zeigt die Brüche dahinter und fragt: Was bedeutet all das für ein inklusiveres 2026?

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Herausforderungen und nötige Unterstützung für wohnungslose Menschen mit Behinderung

Herausforderungen und nötige Unterstützung für wohnungslose Menschen mit Behinderung

Wege aus der Isolation auf Berliner Straßen

Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Berlin steigt weiterhin alarmierend. Viele von ihnen leben mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung, was ihren Alltag und den Zugang zu Hilfen erschwert. In diesem Beitrag werden Herausforderungen beleuchtet und Wege aufgezeigt, wie bestehende Unterstützungsangebote erweitert werden können.

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Gekämpft und gewonnen: Diskriminierung am Arbeitsplatz

Gekämpft und gewonnen: Diskriminierung am Arbeitsplatz

Wie eine Berliner Angestellte für ihre Rechte und Inklusion stritt – und was andere daraus lernen können

Diskriminierung am Arbeitsplatz bleibt oft unsichtbar, hat für Betroffene jedoch dramatische Folgen – das zeigt der Fall einer Berliner Angestellten eindrücklich. Auch vorherrschende Vorstellungen von Behinderung und Diskriminierung bei Arbeitgebern spielen eine Rolle – und verhindern oft echtes Umdenken. Der Beitrag zeigt anhand der Erfahrungen von Anwältin Sophia von Verschuer, wie Betroffene dagegen vorgehen können.

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„Ich habe den Absprung geschafft“

„Ich habe den Absprung geschafft“

Nancy Frind über ihren Weg aus der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in die politische Selbstvertretung – und warum sie ein anderes Werkstattsystem fordert

Nancy Frind hat fast sieben Jahre in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung gearbeitet – als Beschäftigte und später auch als Frauenbeauftragte und Werkstatträtin. Heute ist sie Referentin bei der Liga Selbstvertretung und kämpft für bessere Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und mehr Mitspracherecht. Im Gespräch erzählt sie von Zugehörigkeit und Abhängigkeit in der Werkstatt, vom schwierigen Ausstieg und von ihrer Vision einer inklusiveren Arbeitswelt. In dieser soll es auch weiterhin Werkstätten geben – aber immer mit der Option, zu gehen.

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Warum gibt es in Deutschland noch Werkstätten für Menschen mit Behinderungen?

Warum gibt es in Deutschland noch Werkstätten für Menschen mit Behinderungen?

Ein System in der Sackgasse – Hintergründe und kritische Perspektiven

Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sind in Deutschland nach wie vor weit verbreitet – trotz wachsender Kritik und des international geforderten Wandels hin zur Inklusion. Rund 300.000 Menschen arbeiten in einem System, das häufig Isolation und geringe Bezahlung bedeutet und kaum Zugänge zum regulären Arbeitsmarkt bietet. Wirtschaftliche Interessen und politische Unsicherheiten bremsen bislang tiefgreifende Veränderungen. Dieser Artikel beleuchtet, wie das Werkstattsystem entstanden ist, warum es weiterhin besteht und wer davon profitiert.

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Inklusion im Politikbetrieb: Mehr Schein als Sein?

Inklusion im Politikbetrieb: Mehr Schein als Sein?

Ein kritischer Blick vom Bundestag bis in die Kommunalpolitik

Wie inklusiv ist die deutsche Politik wirklich? Von den Fluren des Bundestags bis zu den Sitzungssälen der Kommunen – dieser Artikel beleuchtet kritisch die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen als Politiker:innen in unserem Regierungssystem. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen der Ministerien, auf die Inklusionsstrategien der Parteien und ziehen ein Fazit zur aktuellen Repräsentation von Menschen mit Behinderungen in der aktiven Politik. Dabei wird deutlich: Politische Inklusion ist untrennbar mit gesellschaftlicher Inklusion verbunden und kann weitreichende Konsequenzen für die Qualität unserer Demokratie haben.

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Zugänge schaffen, inklusiv denken und arbeiten

Zugänge schaffen, inklusiv denken und arbeiten

Berliner Antidiskriminierungsberaterin über das Unterstützungsangebot bei Benachteiligung

Anna Heidrich (M.A. Soziale Arbeit und Pädagogik) ist Antidiskriminierungsberaterin bei Berliner Beratungsstelle für Diskriminierung im Kontext von Alter und Behinderung. Sie erzählte Berl[in]klusiv, was passiert, wenn man sich mit Diskriminierungserfahrungen an die Beratungsstelle wendet. Außerdem geht es um die Bedeutung von Sprache(n) in der Beratung und darum, was sich in der Berliner Verwaltung noch verändern kann – zum Beispiel durch Schulungen und Öffentlichkeitsarbeit. Das Interview führte Maria Milbert.

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„Menschen, die Diskriminierung erleben, erfahren sie in der Regel nicht nur einmal“

„Menschen, die Diskriminierung erleben, erfahren sie in der Regel nicht nur einmal“

Berliner Antidiskriminierungsberaterin über Diskriminierung im Kontext von Behinderung und Alter

Anna Heidrich (M.A. Soziale Arbeit und Pädagogik) ist Antidiskriminierungsberaterin bei einer Beratungsstelle in Berlin. Mit Berl[in]klusiv sprach sie über Zugangsbarrieren in Kultur und Verwaltung und über starre Arbeitsstrukturen. Außerdem ging es darum, was Diskriminierungserfahrung für Folgen haben kann. Das Interview führte Maria Milbert.

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Ist die Zeit der Gesellschaft immer die eigene Zeit?

Ist die Zeit der Gesellschaft immer die eigene Zeit?

„Crip Time“ als Perspektive der Disability Studies auf konventionelle Zeitstrukturen

Was hat unser Empfinden von Zeit mit gesellschaftlichen Normen zu tun? Wie können wir diese Normen erkennen? Das Konzept der Crip Time wurde in den Disability Studies geprägt und sucht Antworten auf diese Fragen. Es fokussiert eine Sichtweise von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen auf Zeit. Dabei werden individuelle Zeitlichkeiten anerkannt und etablierte Strukturen der Normzeit unter die Lupe genommen.

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