Wie findet man in Berlin eine barrierefreie Wohnung?

Wie findet man in Berlin eine barrierefreie Wohnung?

Portale, Ämter, Strategien – alles, was du brauchst

Eine barrierefreie Wohnung in Berlin zu finden, ist schwierig – aber nicht unmöglich. Der Berliner Wohnungsmarkt ist angespannt, barrierefreie Wohnungen sind knapp, und wer auf Sozialleistungen angewiesen ist, kämpft oft auch noch gegen bürokratische Hürden. Dieser Leitfaden zeigt dir, wo du suchen kannst, welche Unterlagen du frühzeitig beantragen solltest, welche finanzielle und praktische Unterstützung dir zusteht – und wie du trotz aller Widrigkeiten dranbleibst.

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„Den Inklusionsgedanken sehe ich auf dem Wohnungsmarkt kaum“

„Den Inklusionsgedanken sehe ich auf dem Wohnungsmarkt kaum“

Barrierefrei wohnen in Berlin: zwischen Mangel, Bürokratie und Zufall

Yasmin findet in zwei Wochen eine Wohnung. Rika sucht vier Jahre – und zieht am Ende aufs Land. Beide wollten barrierefrei in Berlin wohnen, beide haben alles versucht. Was dabei im Weg steht, weiß auch Sozialarbeiterin Julia: Sie begleitet Menschen mit Behinderung seit Jahren bei der Wohnungssuche – und erlebt ein System, das Gewinner und Verlierer produziert, aber keine Sicherheit.

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Was macht ein Schutzkonzept in der Eingliederungshilfe wirklich gut?

Was macht ein Schutzkonzept in der Eingliederungshilfe wirklich gut?

12 Reflexionsfragen von Risikoanalyse bis Barrierefreiheit

Schutzkonzepte in der Eingliederungshilfe sind inzwischen Pflicht – aber guter Wille allein reicht nicht. Wer wirklich schützen will, muss unbequeme Fragen stellen: Wer hat eine Stimme im Konzept? Was passiert, wenn etwas passiert? Wie geht es nach der Intervention für alle Beteiligten weiter? Dieser Beitrag gibt Orientierung anhand von 12 Reflexionsfragen – für alle, die Schutzkonzepte entwickeln, begleiten oder bewerten.

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Schutzkonzepte in der Eingliederungshilfe

Schutzkonzepte in der Eingliederungshilfe

Hintergründe und Praxis kompakt erklärt

In der Eingliederungshilfe stoßen Betroffene und Fachkräfte oft an dieselbe strukturelle Leerstelle: fehlende Anlaufstellen, kein Beschwerdemanagement, keine klaren Zuständigkeiten. An wen wenden sich Assistenznehmende, wenn eine Assistenzkraft Grenzen überschreitet? Mit wem können Fachkräfte das problematische Verhalten eineeines Kollegen besprechen? Schutzkonzepte sollen diese Lücke schließen – seit 2022 sind Leistungserbringer gesetzlich verpflichtet, eines vorzuhalten. Der Beitrag erklärt Hintergründe, Bausteine und worauf es bei der Umsetzung ankommt.

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Herausforderungen und nötige Unterstützung für wohnungslose Menschen mit Behinderung

Herausforderungen und nötige Unterstützung für wohnungslose Menschen mit Behinderung

Wege aus der Isolation auf Berliner Straßen

Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Berlin steigt weiterhin alarmierend. Viele von ihnen leben mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung, was ihren Alltag und den Zugang zu Hilfen erschwert. In diesem Beitrag werden Herausforderungen beleuchtet und Wege aufgezeigt, wie bestehende Unterstützungsangebote erweitert werden können.

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„Ich habe den Absprung geschafft“

„Ich habe den Absprung geschafft“

Nancy Frind über ihren Weg aus der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in die politische Selbstvertretung – und warum sie ein anderes Werkstattsystem fordert

Nancy Frind hat fast sieben Jahre in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung gearbeitet – als Beschäftigte und später auch als Frauenbeauftragte und Werkstatträtin. Heute ist sie Referentin bei der Liga Selbstvertretung und kämpft für bessere Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und mehr Mitspracherecht. Im Gespräch erzählt sie von Zugehörigkeit und Abhängigkeit in der Werkstatt, vom schwierigen Ausstieg und von ihrer Vision einer inklusiveren Arbeitswelt. In dieser soll es auch weiterhin Werkstätten geben – aber immer mit der Option, zu gehen.

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Recht haben, Recht bekommen? Wie bürokratische Hürden das Leben eines Berliners mit Behinderung prägen

Recht haben, Recht bekommen? Wie bürokratische Hürden das Leben eines Berliners mit Behinderung prägen

Teil 2: Der Kampf um die nötige Unterstützung im Alltag

H. Schnittker kämpfte über Jahre darum, die für ihn dringend benötigte Unterstützung im Alltag zu erhalten: Betreutes Einzelwohnen und Persönliche Assistenz. Trotz eindeutiger Bedarfe führten bürokratische Hürden, fragwürdige Gutachten und widersprüchliche Entscheidungen zu langen Rechtsstreitigkeiten. Seine Geschichte zeigt, wie belastend und zermürbend es sein kann, Rechte auf Hilfe durchzusetzen – und wie stark persönliche Schicksale manchmal von den Strukturen des Sozialhilfesystems geprägt werden.

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Recht haben, Recht bekommen? Wie bürokratische Hürden das Leben eines Berliners mit Behinderung prägen

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Teil 1: Der Kampf um die passenden Hilfsmittel

H. Schnittker lebt mit einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung – und mit dem ständigen Kampf, die passenden Hilfsmittel zu bekommen, die seinen Alltag erleichtern sollen. Ein zu kurzes Pflegebett, ein Lifter, auf den er jahrelang warten musste, ein Rollstuhl ohne die nötigen Anpassungen: Die Bürokratie verlangt ihm viel Geduld und Energie ab. Dieser erste Teil erzählt, wie sich all das auf sein Leben auswirkt – und wie er trotzdem nicht aufhört, für sein Recht einzustehen.

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Wie Persönliche Assistenz etabliert wurde – und immer noch wird

Wie Persönliche Assistenz etabliert wurde – und immer noch wird

Persönliche Assistenz, eine Geschichte politischer Kämpfe - Teil 3

Die Arbeit als Assistent:innen und pädagogische Fachkräfte im Bereich der Eingliederungshilfe beruht auf dem Engagement von Aktivist:innen der Behindertenbewegung. Darüber haben wir in den ersten beiden Beiträgen dieser Reihe berichtet. In Teil 3 geht es konkret darum, wie Persönliche Assistenz in Deutschland zu einer fest ins System integrierten Unterstützungsform wurde. Und darum, wie ihre Grundgedanken auch heute immer wieder verteidigt werden müssen. Zu Beginn aber fragen wir: Woher kommt der Begriff ‚Assistenz‘?

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Proteste für die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen in Deutschland

Proteste für die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen in Deutschland

Persönliche Assistenz, eine Geschichte politischer Kämpfe - Teil 2

Persönliche Assistenz wurde jahrzehntelang politisch erstritten. Die Arbeit als Assistent:innen und pädagogische Fachkräfte in der Eingliederungshilfe beruht auf diesem Engagement – sie ist aus einer sozialen Bewegung hervorgegangen. In drei Beiträgen geben wir einen Überblick über diese Geschichte der Assistenz. Im ersten Teil ging es um die Independent-Living-Bewegung und die CeBeefs der 1960er-Jahre. Der zweite Teil handelt vom Widerstand der Aktivist:innen, die sich ab den 1970er-Jahren gegen Barrieren und für einen selbstbestimmten Alltag einsetzten.

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